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Kein Pardon

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Kein Pardon (1993)

Die Fernsehsatire „Kein Pardon“ lief am 25. Februar 1993 in den deutschen Kinos an und wurde von 564.000 Menschen gesehen. Der Komiker Hape Kerkeling führte Regie, wirkte am Drehbuch mit und spielte die Titelrolle. In weiteren Rollen waren Heinz Schenk und Elisabeth Volkmann zu sehen.
Der Film zeigte den abgehalfterten und cholerischen Fernsehmoderator Heinz Wäscher, der von seinem großen Anhänger Peter Schlönzke abgelöst wird. Daraufhin verfällt der ausgeglichene Schlönzke den gleichen Allüren wie sein ehemaliges  Idol.

In „Kein Pardon“ kommen viele Running Gags vor, die mit der Handlung eigentlich nichts zu tun haben. Wiederkehrende Elemente sind u. a. die „Batzen“- Hundefutterwerbung („dann geben Sie Ihrem Hund Batzen – aber nur den ganzen Batzen“), die kleine Bettina als vermeintliches Wunderkind, deren Mutter immer mit mindestens einer Plastiktüte den Auftritt komplettiert, Sekretärin Karin, die immer fragt, ob noch jemand ein „Käffchen“ möchte und die jammernde Oma, die damals nachts alleine mit einem Bollerwagen durch die Straßen ziehen musste.

Außerdem die Aussage „Und gute Nacht.“, oder die Frage „Na, wie war's?“, die von verschiedenen Personen im Laufe des Films aufgegriffen werden.
Die Tatsache, dass Wäscher mehrmals mit „e“ statt „ä“ geschrieben wird, etwa wenn andere für ihn Autogrammkarten unterschreiben, sowie ein gewisser Henne, von dem ständig geredet wird (weil er aus Sicht von Peters Großeltern dessen Vorbild sein sollte), obwohl er nie zu sehen ist. Als Abschlussgag klingelt es im Hause Schlönzke an der Tür und Henne steht überraschend  auf der Matte, ist aber auch diesmal nicht zu sehen.

Der ungeschickte Peter Schlönzke arbeitet als Schnittchenauslieferer im Familienbetrieb und ist großer Fan der Unterhaltungssendung „Witzischkeit  kennt keine Grenzen“ von Moderator Heinz Wäscher. Seine Mutter meldet ihn an einer Talentshow der Sendung an. Zwar kann er den Talentwettbewerb nicht für sich entscheiden, doch lernt er im Gebäude des Senders die Tontechnikerin Ulla kennen,  die ihm einen Job als Kabelhilfe besorgt. Er erhält nun Einblick in die Produktion seiner Lieblingssendung und stellt fest, dass Heinz Wäscher keineswegs so nett ist, wie er im Fernsehen immer wirkt, sondern die Mitarbeiter am Set mit seinen Starallüren  tyrannisiert. In einer Livesendung wird Schlönzke als „Lustiger Glückshase“ eingesetzt. Als er im Verlauf der Sendung einen Wutausbruch bekommt und Wäscher wüst beschimpft, begeistert dies den Programmdirektor dermaßen, dass  er Schlönzke den Moderatorenplatz Wäschers anbietet. Ein Jahr später lebt Schlönzke in einer luxuriösen Wohnung und plagt seine Umwelt mit ebensolchen Starallüren, wie es vor ihm auch schon Wäscher getan hat. Er hat kaum noch Kontakt  zu seiner Familie und das Verhältnis zu Freundin Ulla ist gespannt. Als Kritik wegen sinkender Einschaltquoten aufkommt, wird auch Schlönzke entlassen. Seinen Platz nimmt die kleine Bettina ein, die seinerzeit den Talentwettbewerb gewonnen hatte.

Hape Kerkeling, der Regie führte und am Drehbuch mitgeschrieben hatte, übernahm die Titelrolle des Peter Schlönzke. Heinz Schenk, der zuvor als Moderator der Sendung "Zum Blauen Bock" berühmt geworden war, mimte den jähzornigen Moderator Heinz Wäscher. Den Part der Hilde Schlönzke, Peters Mutter, übernahm Elisabeth Volkmann. Die Großeltern wurden von Margret Homeyer und Dirk Dautzenberg gespielt.


Quelle: Wikipedia.de

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