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Hape Kerkeling und der Grand Prix de la Chanson
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Hape Kerkeling in der Sendung „Känguru“Hape Kerkeling ist schon immer ein ganz großer Fan vom Grand Prix de la Chanson - oder neudeutsch: Eurovision Song Contest - gewesen, genauer gesagt, seit 1976. Denn da durfte er zum allerersten Mal den Grand Prix de la Chanson im Fernsehen gucken.
Und auch durch seine Karriere zieht sich dieses Thema wie ein roter Faden. Schon in seiner Sendung Känguru 1985 parodierte er mit Hingabe diesen Musikwettbewerb. Gleich in der ersten Folge trat er dort als „Dorian Wurstbusch" auf und moderierte in einem Sketch die Punktevergabe des „107. Europäischen Schlagerfestivals" aus der „Kantine von Bayer Leverkusen" und gab am Ende das Siegerlied „Ein bisschen Teddybär" der Bundesrepublik Deutschland bekannt.
Hape Kerkeling moderierte 1989 „Ein Lied für Lausanne“Vier Jahre später durfte er dann auch wirklich zum ersten Mal den Vorentscheid zum Grand Prix moderieren. Am 23. März 1989 präsentierte er live aus dem Deutschen Theater in München »Ein Lied für Lausanne«.
Zur Auswahl standen 10 Interpreten, aus denen die Zuschauer dann per TED ihren Kandidaten für das große Finale in Lausanne wählten. Dies geschah auch zum ersten Mal in der Geschichte des Grand Prix.
Doch leider schaffte der deutsche Beitrag - Nino de Angelos »Flieger« - nicht den Sieg.
Das veranlasste Hape Kerkeling, der auch 1990 den Vorentscheid moderierte, seinen Unmut über den verpassten Sieg kundzutun. Hape Kerkeling moderierte 1990 „Ein Lied für Zagreb“Er sang zu Beginn der Sendung »Ein Lied für Zagreb«, die am 29. März 1990 wieder aus dem Deutschen Theater in München gesendet wurde, seine ganz eigene Version vom Vorjahresbeitrag. Aus »Flieger« wurde »Sieger«:
»Ich hab das Leid noch nicht vergessen, als wir nicht Sieger war’n.
Es war nach menschlichem Ermessen das beste Lied seit Jahr’n.
Doch ich denk nicht mehr an Lausanne zurück.
Denn ich sage mir, diesmal ha’m wir Glück.
Ich hab das Leid noch nicht vergessen, als wir nicht Sieger war’n.
Doch dieses Thema ist gegessen, wenn wir nach Zagreb fahr’n - Oh yeah!«
Aber auch 1990 warteten die Zuschauer vergebens auf einen Sieg des deutschen Beitrages. Denn das Lied »Frei zu leben« landete wieder nur auf einem der hinteren Plätze.
Hape Kerkeling singt „Insieme“Am 21. März 1991 moderierte Hape Kerkeling dann zum letzten Mal den deutschen Vorentscheid zum Grand Prix. Dieser hatte den Titel »Ein Lied für Rom« und wurde erstmals aus dem Berliner Friedrichstadtpalast live übertragen. Wie in den beiden Jahren zuvor wurde wieder per TED abgestimmt, und die Gruppe Atlantis 2000 fuhr mit ihrem Siegertitel »Dieser Traum darf niemals sterben« zum Finale nach Italien.
Auch in den folgenden Jahren ließ Hape Kerkeling der Grand Prix nicht los. Immer wieder brachte er durch musikalische Beiträge seine Liebe für diesen Musikwettbewerb zum Ausdruck. Er sang zum Beispiel in seiner Sendung eines seiner Lieblings-Grand-Prix-Lieder: Zusammen mit Mary Roos »Nur die Liebe lässt uns leben«!
Hape Kerkeling singt „Gente di Mare“Mit »Insieme« von Toto Cutugno, dem Grand-Prix-Siegertitel von 1990, trat er dann beim »Deutschen Vorentscheid 2006 - 50 Jahre Eurovision Song Contest« auf. Dafür hatte er sich ganz besondere Unterstützung geholt, denn mit ihm auf der Bühne standen Michelle, Corinna May und Ingrid Peters, die alle selbst schon mal beim Grand Prix an den Start gingen.
Auf seiner Tournee Hape Kerkeling live - Wieder auf Tour streute er, wie konnte es auch anders sein, immer wieder das eine oder andere Lied vom Grand Prix ins Programm ein. Ob niederländisch, finnisch oder italienisch, kein Song war vor Hape sicher. Mit »Gente di Mare« trat Hape dann auch mit sich selbst im Duett auf, hat das vor ihm schon mal jemand gemacht? Bestimmt nicht, aber Hape ist auch immer wieder für eine Überraschung gut.
Hape Kerkeling war Jury Präsident beim ESC 20102010 ging dann ein Traum für Hape in Erfüllung. Er wurde zum Präsidenten der deutschen Jury vom Eurovision Song Contest ernannt. Und das bedeutete: Er durfte nicht nur über die Beiträge der anderen Nationen abstimmen, nein - er hatte auch die Aufgabe, am 29. Mai 2010 live von der Reeperbahn in Hamburg, die deutschen Punkte zu verkünden. Und dieser Abend sollte etwas ganz Besonderes werden.
Der deutsche Beitrag - Lena mit »Satellite« - sollte nach 28 Jahren das schaffen, was vorher nur Nicole gelungen war. Lena gewann den Eurovision Song Contest 2010. Eine ganze Nation jubelte und auch Hape war die Freude über den Sieg anzusehen. Denn wer hätte gedacht, dass wir es schaffen würden? Wohl die wenigsten. Und so stand an dem Abend für viele ESC-Fans fest, was im kommenden Jahr passieren sollte. Sie wünschten sich Hape als Moderator der Finalshow vom ESC 2011. Doch zu unser aller Bedauern wurde daraus nichts.
Aber dafür durften wir Hape mit seiner ganz eigenen Interpretation von »Satellite« bei der Verleihung der GOLDENEN KAMERA 2011 erleben.

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